74731 Walldürn
Stadtteil: Kernstadt Walldürn
Auf vier Etagen die Geschichte von den Römern zur Wallfahrt über Gewerbe bis hin zur Gegenwart
Nahe der Wallfahrtsbasilika befindet sich auf einem Sockel eine große Marienstatue. Dahinter erhebt sich das Stadt- und Wallfahrtsmuseum, das mit seinen Exponaten zum anschaulichen Verständnis der Stadtgeschichte beiträgt. Dem volks- und heimatkundlichen Bereich, der Römerzeit und der Wallfahrt "Zum Heiligen Blut" werden ausführliche Dokumentationen und Darstellungen gewidmet.
Das Gebäude selbst wurde 1588 von Valentin Stumpf als Patrizierhaus im Renaissance-Stil erbaut. Sein Bildnis ist auf dem hochsäuligen Bildstock vor dem Heimatmuseum zu sehen. Die Benennung "Zum güldenen Engel" lässt vermuten, dass hier früher eine Gaststätte beheimatet war. Im großen Raum im OG wurden Inschriften aus dem Jahr 1598 freigelegt.
Einige Jahrzehnte war das jetzige Museum auch im Besitz der Familie Ehemann. Aus dieser Zeit stammt der heute noch gängige Name "Ehemannsches Haus". Das Walldürn typische Handwerk, welches die Familie betrieb, war für Walldürn sehr bedeutend: Die handwerkliche Wachszieherei stellte Kerzen und vielfältige Wachswaren für die Wallfahrt her. Gerätschaften dieser Wachswarenherstellung sind als Museumsstücke zu sehen.
Eintritt:
- Erwachsene: 4,00 €
- Ermäßigte*: 2,00 €
*Senioren, Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren, Schüler*innen, Studierende, Auszubildende und Schwerbehinderte ab GdB 50 %, Eingetragene Begleitpersonen („B“), Inhaber der Juleica (Berechtigung muss gegen Vorlage des jeweiligen Ausweises nachgewiesen werden können). - Kinder: kostenlos
bis einschl. 6 Jahre - Familien: 8,00 €
(2 Erw. + 2 eigene Kinder) - Besuche von Schulklassen (Schulträger Stadt Walldürn): kostenlos
Führungen:
- Pro Gruppe 55,-€ (inkl. Eintritt)
maximale Gruppengröße 15 Personen
- Führungen auch außerhalb der Öffnungszeiten auf Anfrage möglich