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Forstbetriebsleitung Walldürn

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Forstrevier Walldürn-Hornbach
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Tel: 06281-325945
Waldstrukturdaten Holzvorrat & Waldwachstum

Holzvorrat

Rechnet man das Volumen aller im Walldürner Wald stehenden Bäume zusammen, so ergibt sich ein Gesamtvolumen von annähernd 1.000.000 Kubikmetern oder Vorratsfestmetern (Vfm), wie es forstfachlich heißt. Genau sind es nach den Daten der Forsteinrichtung von 2012: 974.500 Vorratsfestmeter.
Das ist der höchste Wert den der Stadtwald seit der Gemeindereform je hatte.

Die Graphik zeigt die Entwicklung des Holzvorrats im Stadtwald und stellt sie dem Holzvorrat pro Hektar im Durchschnitt des Landes Baden-Württemberg gegenüber.
WALD 102 GRAFIK Holzvorrat
Quelle. Forsteinrichtungswerk Stadtwald Walldürn 2012

Wie die Grafik zeigt, war der Holzvorrat im Stadtwald von 1976 bis 1987 etwas angewachsen. Die Orkane Vivian und Wiebke 1991 machten diesen Aufbauerfolg jedoch jäh zunichte: vorratsreicher, alter Wald wurde geworfen. Die Kahlflächen mussten durch Anpflanzungen junger Bäume, die naturgemäß noch kein Volumen haben konnten, ersetzt werden. Daher liegt der Holzvorrat im Walldürner Wald immer noch deutlich unter dem des Landesdurchschnitts.
Da der Holzvorrat im Stadtwald sich zwar in den letzten 10 Jahren gut erholt hat aber immer noch vergleichsweise gering ist, kann im Stadtwald auch weniger Holz geerntet werden (Hiebsatz), als in vorratsreicheren aber sonst vergleichbaren Betrieben.

Waldwachstum

Jeder Baum wächst jedes Jahr ein wenig in die Höhe und ein wenig in die Dicke. Sein Dickenwachstum wie auch sein Alter sind an den Jahrringen abzulesen. Bei Nadelbäumen wie der Fichte kann man das Höhenwachstum am Abstand der Astquirle abmessen. Durch Höhen- und Dickenwachstum nimmt der Baum also jedes Jahr an Volumen zu. Diese Zunahme an Volumen nennt der Forstmann „Zuwachs“.
Der Zuwachs pro Hektar und Jahr beträgt im Stadtwald Walldürn derzeit 8,4 Kubikmeter Holz oder mit dem Fachbegriff ausgedrückt: 8,4 Festmeter.
Der Gesamtwald erzeugt auf seinen 3209 Hektar also pro Jahr eine Holzmasse von etwa 27.000 Festmetern! Dieses entspricht einem Würfel von 30 x 30 x 30 Metern Kantenlänge oder etwa dem Bedarf für 300 Einfamilienhäusern aus Holz (www.weberhaus.de)
Genutzt werden von diesen 27.000 Festmetern jedoch pro Jahr nur 17.000 Festmeter (siehe unter Hiebsatz) – oder auf den Hektar gerechnet: 5,3 Festmeter.
Die verbleibende Menge an Holzzuwachs, lässt die Bäume dicker werden und dient der Anreicherung der Holzvorräte im Wald.
Foto Jahrringe


Stadt Walldürn

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