Informationen & Kontakt

Forstbetriebsleitung Walldürn

Landratsamt Neckar-Odenwald-Kreis
Obere Vorstadtstraße 19
74731 Walldürn
Stadtteil: Kernstadt Walldürn
06261 841080
06261 844706
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Unsere Förster:
Forstbetriebsleiter
Jörg Puchta
Tel: 06261-84-1080

Forstrevier Walldürn-Altheim
Forstamtmann Stefan Michel
Tel: 06283-225407

Forstrevier Walldürn-Höhe
Forstamtmann Thomas Riemer
Tel: 06282-927837

Forstrevier Walldürn-Hornbach
Forstamtmann Ulrich Kipple
Tel: 06281-325945
Erholungs- & Schutzfunktion Erholung

ERHOLUNG

„Jeder darf den Wald zum Zwecke der Erholung betreten.“ So steht es im § 37 des Landeswaldgesetzes Baden-Württemberg. Das Gesetz verdeutlicht damit, dass der Erholungsfunktion des Waldes eine hohe Bedeutung zukommt.

Das Gesetz führt aber auch aus:
„Wer den Wald betritt, hat sich so zu verhalten, dass die Lebensgemeinschaft Wald und die Bewirtschaftung des Waldes nicht gestört, der Wald nicht gefährdet, beschädigt oder verunreinigt sowie die Erholung anderer nicht beeinträchtigt wird.“

Und so findet man hier wiederum den Dreiklang der Waldfunktionen, die miteinander abzustimmen sind: Erholungsfunktion, Schutzfunktion und Wirtschaftsfunktion.

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In jedem Fall sind den Förstern Besucher im Wald herzlich Willkommen! Ein über 180 Kilometer langes Netz aus gut ausgebauten Wegen bietet Spazier- und Wandermöglichkeiten sowie optimale Bedingungen für Radfahrer.

Natürlich besteht das Interesse des Waldbesuchers darin, die Waldschönheit, die gute Luft und die Ruhe zu genießen. Er betritt aber mit dem Wald nicht nur den Erholungsraum sondern zugleich ein Gebiet, in dem sich Tiere und Pflanzen ungestört aufhalten sollen und in dem ebenso Holz erzeugt und geerntet wird.

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Aus der jeweiligen Anspruchslage ergibt sich natürlich eine vollkommen unterschiedliche Wertung. Eine bei der Holzernte eingedrückte Fahrspur ist vielleicht hässlich, bietet aber für Amphibien ein zum Teil ideales Laichgewässer. Ein Totholzstamm verlockt den Brennholzmacher, bleibt aber als Lebensraum für Höhlenbrüter, Pilze und Käfer stehen.
Verdreckte Wege als Folge der Holzernte, wenn es im Winter keinen Frost gibt, sind für den Waldwanderer ärgerlich. Ohne Benutzung der Wege für die Holzernte und den Holzabtransport ist eine Waldbewirtschaftung jedoch nicht möglich. Dem einen sind hochbewachsene Wegraine ein Gräuel, weil er sich beim Walken nasse Hosenbeine und Zecken einfängt, der andere sieht in ihnen eine wunderbare Schmetterlingsweide und der Wegebauer macht sich Sorgen über einwachsende Wurzeln und einen behinderten Wasserabfluss, der den Weg aufweicht und vermatscht. Auch hier wieder obliegt es den Förstern, einen Ausgleich der zum Teil widerstreitenden Interessen zu finden.


Stadt Walldürn

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