Bildauschnitt historisches Rathauses in Walldürn mit Fachwerk

Stadtnachricht

Schutz vor Radon in Baden-Württemberg


Die Radon-Beratungsstelle der LUBW informiert Bürgerinnen und Bürger in Baden-Württemberg zum Thema Radon. Per E-Mail und Telefon kann sich Jeder und Jede kostenlos an die Radon-Beratungsstelle wenden. Die Information der Bevölkerung ist wichtig, da nur wenige Menschen über den krebserregenden Innenraumschadstoff Radon Bescheid wissen. Ausführliche Informationen zum Thema Radon gibt es auch bei der nächsten Online-Informationsveranstaltung zum Thema Radon am 12. April 2022.

Radon zweithäufigste Ursache für Lungenkrebs

Radon ist ein nicht wahrnehmbares Gas, das überall im Boden vorkommen kann. Sammelt es sich in Innenräumen an, kann es gefährlich für die Gesundheit werden. Nach Rauchen ist Radon die zweithäufigste Ursache für Lungenkrebs. Ein Schutz vor Radon ist jedoch möglich, beispielsweise durch Lüften. Auch technische Lösungen helfen, die Radonmenge in Innenräumen zu senken. Dazu gehören beispielsweise der Einbau einer Lüftungsanlage oder zusätzliche Abdichtungen am oder im Gebäude. Durch eine einfache und kostengünstige Radonmessung findet man heraus, ob Maßnahmen zum Schutz vor Radon angezeigt sind.

Öffentliche Informationsveranstaltung

Am Dienstag, den 12.April 2022 um 18 Uhr bietet die LUBW eine öffentliche Informationsveranstaltung zum Thema „Schutz vor Radon“ an.

Die Teilnahme ist kostenlos und eine Voranmeldung nicht erforderlich. Eine Teilnahme erfolgt über die Webseite: Radon in Baden-Württemberg/Online-Veranstaltungen (https://www.lubw.baden-wuerttemberg.de/radioaktivitaet/radon-veranstaltungen). Hier finden sich auch entsprechende technische Hinweise für eine erfolgreiche digitale Teilnahme.

Bei der Veranstaltung wird über folgende Aspekte informiert:

  • Radon als Innenraumschadstoff – Wo kommt es her? Wie gelangt es ins Haus?
  • Wie kann ich einfach und kostengünstig Radon messen?
  • Wie kann ich mich vor Radon schützen?
  • Was bedeuten die neuen Radonvorsorgegebiete für Bürgerinnen und Bürger?
  • Welche Pflichten haben Arbeitergeberinnen und Arbeitgeber in Radonvorsorgegebieten?
  • Wo erhalte ich weiterführende Informationen und Unterstützung?

Im Anschluss ist ausreichend Zeit für Fragen an den Vortragenden und Diskussionen.

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Redakteur / Urheber
Amt für Öffentlichkeitsarbeit - MD