Bildauschnitt historisches Rathauses in Walldürn mit Fachwerk

Stadtnachricht

Regionale Impfstützpunkte: Neckar-Odenwald-Kreis übernimmt Impfteams der SLK-Kliniken

ohne Alltagshektik impfen lassen

Der Neckar-Odenwald-Kreis hat zum 1. Januar die Organisation aller Impfteams in den beiden regionalen Impfstützpunkten in Fahrenbach und Bödigheim übernommen. Die SLK-Kliniken Heilbronn, die bisher noch für einzelne Teams verantwortlich waren, ziehen sich damit vereinbarungsgemäß zurück. Derzeit impfen, auch mit Unterstützung der Neckar-Odenwald-Kliniken, in jedem Impfstützpunkt jeweils drei Teams. Zudem steht ein mobiles Impfteam für Impfungen in der Fläche zur Verfügung. Der Kreis greift dafür auf seine Erfahrung wie auch auf das Personal aus dem Kreisimpfzentrum zurück. Für die zu impfenden Personen hat diese organisatorische Änderung keine Auswirkungen.

Aufgrund der guten Aufstellung gibt es derzeit ein sehr großes Angebot in den Impfstützpunkten. So ist es Impfwilligen möglich, oft auch noch für den nächsten Tag zeitlich flexibel den Wunsch-Impftermin auszuwählen. „Nutzen Sie die ersten Tage des neuen Jahres, um sich in Ruhe und ohne Alltagshektik impfen zu lassen. Denn sobald wieder viele zurück im Beruf und die Gemeinschaftseinrichtungen geöffnet sind, wird sehr viel mehr Virus in Umlauf kommen, wahrscheinlich vor allem der Omikron-Variante. Wir können deshalb nur jedem empfehlen, sich für diese ernste Situation jetzt mit einem guten Impfschutz aufzustellen“, betont Gesundheitsamtsleiterin Dr. Martina Teinert. Vor allem die unter dem Landesdurchschnitt liegende Quote bei den Erstimpfungen macht Teinert Sorgen: „Bereits die Erstimpfung schützt schon nach 14 Tagen in einem Großteil der Fälle vor einem schweren Krankheitsverlauf und senkt die Todeszahlen. Vertrauen Sie in Ihrer Impfentscheidung hier auf erfahrene Medizinerinnen und Mediziner und verlassen Sie sich nicht auf Informationen aus anderen Kanälen und von medizinischen Laien. Die Erstimpfungen im Kreis nehmen langsamer zu als auf Landesebene. Wenn wir hier nicht aufholen, wird sich das in erhöhten Inzidenzen zeigen“, betont Teinert erneut. Ebenso spricht sich die Medizinerin für die Impfung von Kindern und Jugendlichen aus nach Absprache mit dem Kinder- oder Hausarzt und sobald wie es jedem möglich ist.

Die Terminvergabe für Erst-, Zweit- und Auffrischungsimpfungen erfolgt über das schon bekannte Onlinesystem sowie telefonisch. Anmeldungen sind über die Internetseite www.neckar-odenwald-kreis.de/impfstuetzpunkt jederzeit möglich. Über die Telefonnummer 06261/84-1111 werden Impftermine montags von 10.00 bis 14.00 Uhr, mittwochs von 15.00 bis 19.00 Uhr und freitags von 10.00 bis 14.00 Uhr vergeben. Das mobile Impfteam kann über die E-Mailadresse Impfstuetzpunkt-MIT@neckar-odenwald-kreis.de von Kommunen und Vereinen für Impfaktionen angefordert werden. Im Januar sind allerdings schon alle Termine vergeben.

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Redakteur / Urheber
Amt für Öffentlichkeitsarbeit - MD