Bildauschnitt historisches Rathauses in Walldürn mit Fachwerk

Stadtnachricht

Zusatzbezeichnung "Wallfahrtsstadt" wurde verliehen


Im Frühjahr dieses Jahres beantragte die Stadt Walldürn bei der Landesregierung die offizielle Zusatzbezeichnung "Wallfahrtsstadt". Voraus ging ein einstimmiger Beschluss des Gemeinderates.

Gestern war es nun so weit und wir haben vom Innenminister und stellv. Ministerpräsidenten Thomas Strobl die Urkunde dazu erhalten. Ab 01.01.2022 darf die Stadt Walldürn formell die Bezeichnung "Wallfahrtsstadt Walldürn" führen.

Neben Walldürn haben bei dieser Ehrung nur 22 andere Gemeinden eine Zusatzbezeichnung verliehen bekommen. Mit der "Römerstadt Osterburken" und der "Hochschulstadt Mosbach" gibt es gleich noch zwei weitere Kommunen im Landkreis.

Bei seinem Besuch während der letzten Hauptwallfahrtszeit durfte der Freiburger Erzbischof Stephan Burger bereits einen Entwurf der neuen Ortstafeln enthüllen. Er äußerte sich wie folgt dazu: „Walldürn ist der größte eucharistische Wallfahrtsort in Deutschland und somit auch ein bedeutendes geistliches Zentrum in unserer Erzdiözese Freiburg, das jährlich von Tausenden von Pilgerinnen und Pilgern aufgesucht wird. Es freut mich, dass die Bedeutung von Walldürn als Wallfahrtsort nun auch auf den neuen Ortsschildern zum Ausdruck kommen kann.“

Bürgermeister Günther und Erzbischof Burger enthüllen die neue Ortstafel mit dem Schriftzug Wallfahrtsstadt Walldürn.
Bürgermeister Markus Günther und Erzbischof Burger enthüllen ein Muster der neuen Ortstafeln.

Auch unser Bürgermeister Markus Günther ist über die Verleihung der Zusatzbezeichnung sehr erfreut: „Die Entwicklung der Stadt Walldürn, von der Historie bis in die Moderne, ist sehr eng mit der Geschichte der Wallfahrt verbunden. Mit der nun offiziellen Zusatzbezeichnung haben wir eine weitere Möglichkeit, die Beständigkeit dieser Verbindung zu unterstreichen.“

^
Redakteur / Urheber
Amt für Öffentlichkeitsarbeit - MD