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Wallfahrt zum Hl. Blut in Walldürn

Kath.Kirchengemeinde St.Georg
Burgstraße 26
74731 Walldürn

Tel  06282 / 9203-0
Fax 06282 / 9203-17

wallfahrt@st-georg-wallduern.de
www.wallfahrt-wallduern.de

Entstehung

Die Wallfahrt "Zum Heiligen Blut" in Walldürn geht auf ein Geschehen zurück, das sich im Jahre 1330 ereignete: Der Priester Heinrich Otto stieß während der heiligen Messe versehentlich den Altarkelch um. Der bereits konsekrierte (1) Wein ergoss sich auf das darunter liegende Korporale (2) und es zeichnete sich das Bild des Gekreuzigten, umgeben von elf "Veronicae" (3) ab.
Wallfahrt Bluttuch
Heinrich Otto versteckte voll Schrecken das Leinentüchlein unter der Altarplatte und erst auf dem Sterbebett gestand er das Geheimnis des "Blutigen Korporales".

Man fand das Tuch an der angegebenen Stelle. Schnell verbreitete sich die Nachricht von diesem Zeichen, das Gott in Walldürn bewirkt hatte und die ersten Pilger kamen zur Verehrung des kostbaren Blutes unseres Herrn Jesus Christus nach Walldürn.

Das Korporale-Schutztuch im Licht der ultravioletten Strahlen Um das Jahr 1920 wurde ein weißes Schutztuch aus Leinen hinter dem Korporale befestigt.  Als man am 23. März 1950 das Schutztuch mit einer Quarzlampenbestrahlung untersuchte, wurde auf ihm eine Vergilbung sichtbar, die das Bild des gekreuzigten Heilands umriss. Fachleute sind der Ansicht, die Gestalt des im Gewebe des Korporale vor Jahrhunderten vertrockneten Weines habe das Durchströmen des Lichtes so behindert, dass im Laufe von drei Jahrzehnten sich diese Vergilbungsumrisse auf dem Schutztuch abzeichnen konnten.


(1) konsekriert = gesegnet, gewandelt
(2) Korporale = ein Leinentuch das während der Hl. Messe auf dem Altar ausgebreitet wird etwa in der Größe einer Serviette
(3) "Veronicae" = so heißen im Volksmund die Abbildungen, die das mit Dornen umwundene Haupt Christi zeigen



Stadt Walldürn

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