Reinhardsachsen und der Limes

Lange vor der ersten urkundlichen Erwähnung Reinhardsachsens im Jahre 1294 bauten die Römer am sogenannten „Vorderer Limes“ des Obergermanisch-Raetischen Limes. Um 155 n. Chr. errichteten sie wenige hundert Meter südwestlich vom heutigen Reinhardsachsen das Kleinkastell Haselburg zur Kontrolle und zum Schutz ihres Walles. Hier hatte die Besatzung von den Mauern des Kastells ein weites Blickfeld. Im Norden und Süden reichte die Aussicht bis zum nächsten Wachturm, im Osten auf den Kaltenbach und die Storchsklinge. Bis ins 18. Jahrhundert sollen die Mauern des Kastells noch gut erhalten gewesen sein.

Zur Errichtung, der im Jahr 1726 fertig gestellten Reinhardsachsener Kirche "St. Jakobus"
bediente man sich der Bausubstanz des Kastells, weitere Abtragung erfolgte zum Wegebau.
Heute sind noch einige Grundmauern zu sehen, einen Überblick geben Schautafeln.

Zum Verweilen laden zwei Sitzgarnituren ein, und wer nach einem Rundblick die
Augen schließt kann sich mit etwas Phantasie das Treiben der Römer vorstellen........

Stadt Walldürn

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