Stadtnachrichten

Toilettenanlage wurde angeliefert.


Als sich am Donnerstagmorgen der Autokran nahezu geräuschlos in Bewegung setzte, war Millimeterarbeit gefragt. Beim Kranführer, aber auch bei den Arbeitern, die die neue Toilettenanlage punktgenau auf dem Fundament in der Querspange zwischen Unterer Vorstadtstraße und Bettendorfring aufsetzten. Mit vier schweren Stahlketten fixiert, hievte das eingespielte Team das modern gestaltete Gebäude zunächst vom Tieflader herunter und anschließend zielsicher über den vorbereiteten Anschlüssen für Wasser und Strom in die richtige Position.
Schutz vor Vandalismus

Das WC-Häuschen mit seinen beiden Toilettenkabinen und einem dazwischen liegenden Technikraum basiert auf einer Betonkonstruktion, deren Lebenserwartung laut Hersteller mehr als 20 Jahre beträgt. Die Fassade besteht aus schlagfesten und Graffiti-resistenten Materialien, die leicht zu reinigen und instand zu halten sind. Durch diese besondere Bauweise erhofft sich die Walldürner Stadtverwaltung einen wirksamen Schutz gegen Vandalismus. „Nachts werden die Toiletten aber trotzdem abgeschlossen“, erklärte Christian Berlin vom Bauverwaltungsamt, der die Präzisionsarbeit zusammen mit Bürgermeister Markus Günther und Georg Feit verfolgte.

Im Inneren ist die Anlage mit einer barrierefreien Kabine ausgestattet. Sensoren steuern Toilettenspülung, Sitzreinigung und Handwäsche. Per Knopfdruck lassen sich die Kabinen verriegeln und wieder öffnen.
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Geplant war die Fertigstellung der gesamten Querspange und damit auch die Inbetriebnahme der Toilettenanlage bis Jahresende. Witterungsbedingt haben sich die Arbeiten jedoch verzögert. Bis Weihnachten wollen die Beschäftigten der Firma Tomac die Baustelle winterfest machen. Im kommenden Frühjahr werden dann die restlichen Arbeiten wie der Einbau der Asphaltdeckschicht und der Pflastersteine sowie die Bepflanzung der Grünflächen vorgenommen. Damit das Areal als Eingangstor für Touristen nach Walldürn einen repräsentativen Charakter erhält, wurden bereits die Sandsteinmauern im rückwärtigen Bereich der beiden Busparkplätze instandgesetzt. Überlegungen gibt es hinsichtlich der Installation eines modernen Informationsterminals, um Touristen bei der Ankunft Orientierung geben zu können. Die Kosten für das gesamte Projekt belaufen sich auf rund 400 000 Euro.
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Redakteur / Urheber
Stadt Walldürn - Internetredaktion - SM

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