Stadtnachrichten

Wettersdorf im Wandel der Zeit
Buchvorstellung im Walldürner Rathaus


Ein Blick in die Geschichte von Wettersdorf


 Die heimatgeschichtliche Aufarbeitung von Wettersdorf wurde jetzt im Walldürner Rathaus vorgestellt. Das Bild zeigt Autor Willi Gehrig (Glashofen) beim Signieren des Buches zusammen mit (von links) Burkhard Trabold (stellvertretender Ortsvorsteher von Wettersdorf), Bürgermeister Markus Günther und Ortsvorsteher Norbert Wörner.

Die Geschichte von Wettersdorf ist das Thema des neuesten Buches von Wili Gehrig. Am Mittwoch wurde der Band über den Walldürner Stadtteil im Rathaus vorgestellt.

Historie kann interessant und spannend sein, Zusammenhänge vermitteln oder ganz einfach Lesestoff sein, der die Vergangenheit näherbringt. Und das nicht nur mit Blick auf die große Weltgeschichte, sondern speziell auch für die heimatliche Umgebung.

Das zeigen die Publikationen von Willi Gehrig aus Glashofen, der sich in den letzten fünfeinhalb Jahren der Geschichte von Glashofen, Neusaß und Gerolzahn (veröffentlicht 2014), Reinhardsachsen und Kaltenbrunn (2016) sowie aktuell der von Wettersdorf gewidmet hat. Das 179-seitige Werk mit dem Titel "Wettersdorf im Wandel der Zeit" wurde jetzt im Walldürner Rathaus im Beisein von Bürgermeister Markus Günther, Ortsvorsteher Norbert Wörner und seinem Stellvertreter Burkhard Trabold vorgestellt.

Der Autor kann als Glücksfall für die Aufarbeitung der Geschichte der genannten Dörfer auf der Walldürner Höhenorte bezeichnet werden. Ihm war es ein Anliegen, dass die Geschehnisse in den Orten über Jahrhunderte hinweg nicht in Vergessenheit geraten. Deshalb investierte der Rentner viel Zeit in die einzelnen Projekte.

"Bereits zum dritten Mal darf ich ein Heimatbuch von Willi Gehrig vorstellen. Das ist eine tolle Sache", hob Bürgermeister Markus Günther das Engagement des Autors hervor und freute sich über das große, gelungene Werk mit vielen verschiedenen Kapiteln über die Teilgemeinde Wettersdorf. "Ich bin stolz darauf, dass die Höhenorte geschichtlich nahezu flächendeckend aufgearbeitet worden sind", sagte das Stadtoberhaupt und dankte Gehrig für die umfangreichen Recherchen in den Unterlagen der früheren selbständigen Gemeinde, die sich in der Veröffentlichung bis zur Kreisreform 1972 widerspiegelt.

"Für die Stadt Walldürn ist es wichtig, dass auch die Geschichte der Ortsteile festgehalten ist. Das ist hier sehr gut gelungen", zollte Günther dem Verfasser Anerkennung. Der Bürgermeister wünschte sich, dass die interessierten und neugierigen Leser aus dem Geschriebenen viele neue Erkenntnisse aus früheren Zeiten gewinnen. "Dieses Buch gehört in die Bibliothek eines jeden Haushalts von Wettersdorf", betonte er.

"Große Arbeit"

Ortsvorsteher Norbert Wörner dankte Willi Gehrig im Namen des Ortschaftsrats und aller Wettersdorfer für die "große Arbeit" und "dieses Geschenk". "Wenn man anfängt zu lesen, kann man die spannende Lektüre kaum zur Seite legen", fügte er an. Burkhard Trabold warf ein, dass die Daten und Fakten auch für die jungen Leute bedeutsam seien - wenn nicht gleich, so doch in späteren Jahren.

In seinem Rückblick auf die intensive Schaffensperiode erinnerte sich Willi Gehrig an meterlange Aktenreihen, die er akribisch sichtete. Das nun vorliegende Werk sei kein Heimatbuch im klassischen Sinn, sondern vielmehr eine Textsammlung mit wenigen Bildern. Nur deshalb könne man die Publikation (80 Stück Auflage) preisgünstig anbieten. Mit der Wettersdorfer Geschichte schließe sich nun nach jahrelangem Schreiben ein Kreis, der durch den Glashofener Ortsvorsteher Heinrich Hennig angestoßen worden war und alle zur Filialmutterkirche Reinhardsachsen gehörenden Höhenorte umfasst. So plant Willi Gehrig bis auf Weiteres keine neuen Buchprojekte.
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Redakteur / Urheber

Stadt Walldürn

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