Jährlich am Pfingstsamstag findet die Walldürner Motorrad-Wallfahrt zum „Heiligen Blut“ statt
Biker aus ganz Deutschland wollen am Pfingstsamstag mit Gott "auftanken“ und geistige Kräfte sammeln. Gerade in der heutigen modernen und schnelllebigen Zeit ist dies wichtig. Ferner wird dabei den verstorbenen Kameraden im Straßenverkehr gedacht.
Rund 450 Teilnehmer mit nahezu 250 Motorrädern aus dem ganzen süd-deutschen Raum und darüber hinaus kommen dazu in die Stadt im Odenwald, der größten Eucharistischen Wallfahrtstätte Deutschlands.
Walldürn ist ein moderner und für unterschiedlichste Gruppen sehr ansprechender Wallfahrtsort, wie der Wallfahrtstag für Motorradfahrer, eine Fahrradwallfahrt besonders für Familien mit Kindern, einen Jugendwallfahrtstag, eine Pferdewallfahrt bzw. Pferdesegnung, einen Wallfahrtstag für Erstkommunionkinder, der von vielen Pfarreien wahrgenommen wird.
Das ereignisreiche Geschehen um die Walldürner Wallfahrt ist bis heute lebendig und die Verehrung des Heiligen Blutes wird auch für künftige Generationen ein Ort der Besinnung sowie ein Ort sein, an dem Menschen sich Kraft schöpfen können für ihr Leben.
Nach einem Treffen mit Gelegenheit zum Mittagessen erfolgt eine gemeinsame Fahrt zum Wallfahrtsplatz, danach Gottesdienst auf dem Wallfahrtsplatz vor der Basilika "Zum Heiligen Blut" mit besonderem Gedenken an alle, die ihr Leben auf der Straße verloren haben, anschließend Segnung der Motorräder, der FahrerInnen und feierliches Abschlussgebet.