
GRUPPENANGEBOTE
Führungen und Wanderungen
MITTELALTERLICHE FRESKEN UND DIE ÄLTESTE ORGEL BADENS
Das kunstgeschichtliche Kleinod "Bergkirche"
(Veranstaltungsnummer F 19)
Inmitten des Odenwaldortes Rippberg wartet ein heimliches kunstgeschichtliches Kleinod darauf, entdeckt zu werden....
Die wechselvolle Geschichte der "Bergkirche" von Rippberg lässt sich mindestens bis ins Jahr 1424 zurückverfolgen. Zu dieser Zeit ist in archivalischen Dokumenten zum ersten Mal eine Kapelle "Sankt Sebastian" urkundlich bezeugt. Spätgotisches Maßwerk im Bereich des Chores deutet darauf hin, das Teile dieses ersten Baues integriert wurden, als das Geschlecht der Echter von Mespelbrunn gegen Ende des 16. Jahrhunderts den heutigen Bau errichten und 1605 vom Würzburger Bischof konsekrieren ließen. Die Geschichte dieses Baus ist geprägt von konfessionellen Auseinandersetzungen während der Zeit der Reformation und Gegenreformation. Als geistiges Zentrum des Ortes Rippberg, diente die Kirche in diesem Zusammenhang auch als konfessionspolitisches Statement.
Beeindruckend ist die Ausstattung der Bergkirche. Neben bedeutenden Fresken aus der Zeit um 1360 und einem manieristischen Grabdenkmal des Adelsgeschlechtes der Rüdt von Bödigheim, zählt vor allem die Orgel zu den Highlights des Kircheninnenraumes. 1683 vom Würzburger Orgelbauer Nikolaus Will gebaut, ist die Orgel in der Rippberger Bergkirche mit einem Alter von 324 Jahren die älteste im Original erhaltene Kirchenorgel in ganz Baden!
Bei einer Führung durch die Bergkirche machen die Teilnehmer einen Streifzug durch die spannende Geschichte der Kirche und des Ortes Rippberg und entdecken die geschilderten kunstgeschichtlichen Höhepunkte mit eigenen Augen.
Dauer: ca. 60 Minuten
Preis: 2 € pro Teilnehmer